Dōjō ("Ort, an dem der Weg geübt wird")


Bezeichnet den Trainingsraum für viele japanische Kampfkünste. Im übertragenen Sinne steht der Begriff auch für die Gemeinschaft der dort Übenden.

Auch wenn in der westlichen Welt ein Dojo meistens eine normale Sporthalle ist, so gelten für die Sportler und Gäste bestimmte Verhaltensregeln (Rishiki):
  • Vor dem Betreten der eigentlichen Übungshalle sind die Schuhe auszuziehen, damit der Boden nicht mit Strassenschmutz verunreinigt wird.
  • Betritt man das Dōjō, verbeugt man sich in Richtung Shōmen (Vorderseite). Man zeigt mit dieser Verbeugung, dass man sich seinen Regeln unterwirft.
  • Laute Geräusche oder Unterhaltungen sind unerwünscht, da die Übenden nicht gestört werden sollen.

In vielen Dojo erlaubt die Sitzordnung Rückschlüsse auf die Rangfolge der Personen: Die Ranghöchsten sitzen am weitesten von der Tür entfernt. Diese Tradition stammt aus der Herrschaftszeit der Samurai und ist noch heute in Großraumbüros japanischer Firmen anzutreffen. 

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Mei Shin Dojo


Unser Dojo befindet sich in der ehemaligen Stickereifachschule an der Fürstenlandstrasse 142. Das Gebäude, 1957 erstellt, wird von der Baubehörde als schützenswertes Gebäude eingestuft und von der neuen Besitzerin, dem Textilverband Schweiz, 2011 umfassend renoviert.

Der ehemalige Stickereisaal in dem das Dojo heute ist, wurde sehr grosszügig konzipiert und ist durch die zwei vor den Fenstern angeordneten Säulenreihen freitragend. Die zwei Fensterfronten im Norden und im Süden sind etwa 3 Meter hoch und 16 Meter lang. Dadurch ist der Raum sehr hell und freundlich. Der Raum ist etwa 4m hoch.